Meyrueis, Camping Le Capelan vom 04.06.2026 - 08.06.2026



    Fahrt vom Baume-les-Messiers und Ankunft in Meyrueis - 04.06.2026


  • Am frühen Morgen - zumindest für Urlaubsverhältnisse - sind wir zum nächsten Zwischenstopp aufgebrochen. Nachdem das WoMo auch immer wieder Durst hat, haben wir es in Lons mit Nachschub versorgt. Günstig ist das Tanken bei Supermärkten.
    Die ganze Fahrt über hat es nur - mal mehr, mal weniger - geregnet. Für die 439 km haben wir stolze 8,5 Stunden gebraucht. Es lag nicht nur am Regen, denn ein Großteil der Fahrt ging über die Landstrassen. Bei Sainte Enimie wurde es richtig interessant. Der Ort liegt im Tal der Tarn. Also vom Plateau über enge Strassen und Serpentinen runter zum Ort und auf der anderen Seite das Gleiche wieder hoch auf's Plateau. Nach Meyrueis dann wieder runter. Nicht ganz so enge Kurven, aber dafür sehr schmale Strassen.
    Zu guter Letzt haben wir uns dann auf dem Stellplatz auch noch, auf grund des aufgeweichten Bodens, festgefahren.



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    Regen auf der ganzen Fahrt Der Boden war wie Schmierseife


    Meyrueis und nähere Umgebung - 05.06.2026



  • Bevor es in den Ort geht, haben uns fleißige Helfer aus dem Matsch geholfen.
    In den Ort ist es ein Fußweg von ca. 15 Minuten. Meyrueis liegt am Zusammenfluß der Jonte mit der Le Bethuzon. Es ist ein typischer Ort der Gegend. Speziell sind die doch recht engen Straßen. Hier ist Höflichkeit Pflicht, sonst geht nichts mehr. Bürgersteige sind hier Mangelware. Im Zentrum findet man Souvenierläden, Läden mit regionalen Produkten und natürlich Bars, Cafes und Restaurants. Auf einem der umliegenden Felsen entdeckten wir eine kleine Kirche. Das scheint ein schöner Ausblick zu sein. Nur,wie kommen wir da hoch? Geschafft! Ja, die Aussicht ist toll.
    Weil wir noch Zeit hatten, haben wir einen Abstecher zum Chateau de Roquedols, einem verlassenen Schloß unternommen. Es ist wirklich verlassen und verschlossen. Also, wieder zurück und zum Camping. Auf der anderen Straßenseite befindet sich das platzeigene Freibad. Aktuell ist es wegen Bauarbeiten geschlossen. In der Nähe gab es aber noch einiges zu sehen, wie interessante Felsen und ein kleine Höhle, die ich in Besitz genommen habe.

  • Jonte - direkt am Camping Rezeption und Servicehaus Meyrueis mit einer Brücke über die Jonte Meyrueis - Häuser bis an den Fels Straße zum Camping und weiter bis Millau Meyrueis Alter Brunnen Souveniers, Souveniers ... weitere Brücke über die Jonte Zusamenfluss Jonte mit Bethuzon Glockenturm, auf dem Berg eine Wallfahrtskirche Wirklich Grand??? schmale Gasse mit Namen Stadtstrasse Wallfahrtskirche Panorama von oben Pforte zum Schloß Roquedols Schloß Roquedols Vor dem Fels ist das Freibad vom Camping Daneben eine Höhle entdeckt - untersuchen klein, aber fein Der Eingang Das Bad von oben - aktuell Baustelle Furth duch die Jonte ... ... gut für heiße Füße leckere Vitamine

    Wanderung zu dem Aussichtspunkt auf die schwarzen Klippen - 06.06.2026


  • Die Übersetzung mag recht frei sein, denn der offizielle Titel laut Wander-App ist "Point Sublime der Corniche du Causse Noir". Aber egal, es kommt darauf an, ob es schön war oder nicht. Interessant und ein kleines Abenteuer war es auf jeden Fall.
    Die Beschreibung des Rundweges beginnt an der Ruine der Priorei Saint-Jean des Balmes, soll ca. 11 km lang sein und hat einen Höhenunterschied zwischen höchstem und niedrigstem Punkt von 193 m. Zum Ausgangspunkt sind es vom Camping 23 km, die mit dem Auto in 28 Minuten bewältigt werden. Es dauert so lange, da die Strecke Serpentinen, enge Kurven und teilweise noch engere Straßen hat. Gute Schuhe und Getränke wurden empfohlen. Der Weg ist zu einem großen Teil schattig.
    Der Weg ist anfangs gut begehbar, breit und führt durch ein Waldstück. Wir sollten der gelben Markierung folgen. Irgendwann kam es uns aber seltsam vor, da wir uns vom ersten Zwischenstopp immer weiter entfernten. Die Nachfrage bei Google ergab, daß wir eine Abzweigung verpasst hatten. Also zurück. An der Abzweigung fanden wir dann auch ein Minischild, was wir komplett übersehen hatten. Der Weg wurde jetzt schmaler und führte abwärts. Durch die Bäume waren die ersten Klippen zu sehen. Vom Rundweg sollte man unbedingt einen Abstecher zu den Ruinen der Erimetage Saint-Michel machen. Das war wohl eher für sehr sportliche und jüngere Wanderer gedacht. Um die Ruine in Augenschein zunehmen und einen sicher tollen Ausblick zu haben, mußte man Leitern und Treppen steigen. Das war nichts für unsere alten Knochen. Zurück zum Abzweig. Von dort führte der Weg, jetzt deutlich schmaler werdend am (Ab)hang der Felsen entlang. Gut, daß der Blick nach unten meist durch niedrigen Baumbewuchs verhindert wurde. Dafür hatte man immer wieder Aussichtspunkte, die den grandiosen Blick auf das Felsmassiv freigaben. Hier konnte man auch mal schauen, wie es sich anfühlt, über 100 m direkt in die Tiefe zu sehen. Nur was für Schwindelfreie. Etwas Besonderes sind die Säulenfelsen, die im Laufe der Jahrtausende entstanden.
    Aber auch ein Blick nach oben kann sich lohnen, denn über einem kreisen die Geier.
    Gefühlt nach einer Ewigkeit führt der Weg dann steil über Wurzeln und Steine nach oben. Danach waren es "nur" noch 3 km zurück zum Parkplatz. Nach dann doch 15 km lt. Schrittzähler und 6,5 Stunden war wir froh, als der Camper vor uns stand.
    Trotz aller Strapazen für uns ungeübte Wanderer, war der Ausflug ein nachhaltiges Erlebnis.

  • Priorei Saint-Jean des Balmes Was macht der Baum auf dem Dach? Weg Teil 1 Die gabt's hier viele An den Klippen Der Weg wird interessanter Bizarre Felsfiguren 01 Bizarre Felsfiguren 02 Bizarre Felsfiguren 03 Ruine Ermitage Saint-Michel Klippen Panorama Der Weg - immer am Rand entlang Mal den Ausblick genießen Der Weg - rechts geht's tief runter Talblick 01 Bizarre Felsfiguren 04 Talblick 02 Blick Richtung Tarntal Bizarre Felsfiguren 05 Hat die Form einer großen Vase endlich Pause Bizarre Felsfiguren 06 Bizarre Felsfiguren 08 Bizarre Felsfiguren 07 es geht weit runter Fels als Regenschirm oder Schattenspender? Achtung Geier! Will nichts von uns Blick auf Le Rozier - Zusammenfluß Tarn und Jonte

    Ruhetag - 07.06.2026


  • Nachdem die gestrige Wanderung noch etwas ihre Spuren hinterlassen hat, machen wir einen ruhigen Tag. Ganz faul waren wir nicht. Am Vormittag schnell noch einkaufen (trotz Sonntag!) - leckeres Baguette. Am Nachmittag mit den Füßen mal die Temperatur der Jonte testen und dann doch schnell in den Ort zu einem leckeren Eisbecher.

  • in der Furth mal die Strömung testen Mutig, mutig Geschafft! frecher Schmetterling Mal die Beine baumeln lassen Kühlender Sitz Kritischer Beobachter Putzerfische am Werk Es gibt auch blauer Schmetterlinge Auslage studieren ... ... sieht interessant aus Man gönnt sich ja sonst nichts!

    Auf ans Meer - 08.06.2026


  • Heute geht es zu unserem Endziel nach