Zeitig hat uns der Wecker geweckt. Wir wollten schließlich früh losfahren. Man weiß ja nie, was unterwegs
alles passiert (Baustellen, Unfall usw.). Und so war es auch. Die A5 bei Frankfurt war wegen eines Unfalls
gesperrt und wir mussten eine Umleitung fahren. Ab dann ginng es ohne weitere Verzögerung weiter. Lt. Navi
sollten wir schon gegen Mittag, aber leider zur Mittagspause ankommen.
Kurze Planänderung: Im Nachbarort hatten wir einen Käseverkauf entdeckt. Um 14:00 Uhr würde der wieder
öffnen. Also zuerst zum Käseladen und dann zum Camping. Durch mehrere kräftige Regenschauer wurde die Fahrzeit
noch etwas verlängert. So kamen wir kurz nach der Öffnungszeit am Nachmittag bei der Käserei an. Ganz in der
Nähe gibt es einen Aussichtsbalkon ins Tal. Von dort konnten wir den Campinplatz entdecken.
Wir waren auch pünktlich zur nachmittäglichen Geschäftszeit am Camping de la Toupe.
Das waren dann 591 km, die wir in 9,5 Stunden incl. Pausen bewältigt haben. Die letzten ca. 30 km führten über
enge, aber gut befahrbare Landstraßen. Ein paar Serpentinen waren auch dabei.
Für eine größere Darstellung, einfach auf das Bild klicken.
Bevor wir zu einer Erkundung in den Ort aufbrechen konnten, mußte noch ein Gewitter abgewartet werden. Aber dann
hatten wir einen sonnigen Spaziergang. Baume ist ein sehenswertes, typisches Dorf der Juragegend. Es gibt jedoch,
bis auf ein paar Souvenierläden, keine Einkaufsmöglichkeiten. Auf grund der aktuell hohen Spritpreise ist die
Versorgung mit Bageutte und Brötchen durch den Bäcker nicht möglich.
Hungrig gelaufen haben wir dann den leckeren Käse probiert. Leider hat eben das Baguette gefehlt.
Der Pfad und die Cascade
Heute kann ich mich textlich kurz fassen. Wir wandern heute durch das Dorf über einen natürlich
angelegten Wanderweg, der nach dem letzten Haus des Dorfes beginnt, zur Cascade. Nach einer kurzen Pause
geht es weiter zur Grotte. Wir haben lange überlegt, ob wir eine Führung in französisch mitmachen.
Zudem haben wir erfahren, daß es in der Grotte 115 Stufen zum letzten Saal hin und wieder zurück geht.
Damit hätten wir mit unseren alten Knochen über 300 Stufen (incl. denen auf der Wanderung) geschafft.
Was soll's - wir machen es und haben es auch nicht bereut. Die Bilder sprechen für sich.
Für den Rückweg zum Camper nutzen wir die Straße.
Auf, in die Grotte
Die Zeit in Baume-les-Messieurs ist schnell vergangen und wir wollen zur nächsten Station. Unser Ziel für heute ist .