Inzell vom 31.08.2026 - 06.09.2026



    Anreise - 31.08.2026


  • Bevor der Herbst Einzug hält, sind wir noch einmal auf Reisen gegangen. Ob es die letzte Tour für dieses Jahr war, hängt vom Wetter in den nächsten Wochen und Monaten ab.
    Als kürzeste und schnellste Strecke hat das Navi die Fahrt über die A45, A3, A9, A99 und A8 vorgeschlagen. Damit stimmen meine Vorstellungen mit dem Navi überein. Auf der Fahrt rechnete ich mit den üblichen Baustellen, auch mit vielen Staus durch den montäglichen Berufs- und Lkw-Verkehr. Überraschender Weise hatten wir zwar teilweise sehr dichten Verkehr, aber nicht einen Stau! So haben wir in gemütlicher Fahrt und mit ausreichend Pausen für die 535 km 7,5 Stunden benötigt. Unsere Ankunft war sogar noch vor der nachmittäglichen Öffnungzeit der Rezeption. Aber, da wir vorab gebucht hatten war das Kennzeichen vom WoMo bekannt und wir konnten auf grund der Kennzeichenerkennung das Gelände befahren und uns schon mal auf der Parzelle gemütlich machen. Der Check-In erfolgte später.
    Für unsere Ausflüge und Wanderungen war klar, daß das WoMo stehen bleibt. Inzell bietet für seine Gäste einen kostenlosen Ortbus an, der 3 Routen abfährt. Zudem gibt es Verbindungen u.a. nach Bad Reichenhall oder Ruhpolding. 1x in der Woche wird eine Fahrt nach Salzburg angeboten. Mit etwas mehr Zeit kommt man auch nach Berchtesgaden und Königsee.
    Wie üblich haben wir den Rest des Tages mit einer Erkundungstour durch Inzell genutzt.



  • Für eine größere Darstellung, einfach auf das Bild klicken.

    Vorbei an der Allianz Arena Das Ziel rückt näher Camping Lindlbauer - Ziel erreicht Tierische Nachbarschaft Rezeptionsgebäude - sieht urig aus Stellplatz mit Blick in die Berge Die Waschalm - Servicegebäude Inzell - Teilansicht Lindlbauer Kaiserschmarn Cafe Typische Ortsansicht Brunnen vor der Volksbank Die Rote Traun Eisdiele Pizza neben der Eisdiele Der Maibaum Berühmter Name, aber keine Verbindung Kirche Touristik Büro neue Freunde Abendsonne Abendhimmel


    Frillensee und Stoaner Alm - 01.09.2026



  • Ausgangspunkt für die geplante Rundwanderung um den Frillensee ist der Wanderparkplatz am Gast- und Forsthaus Adlgass. Bis dorthin nutzen wir die Dorflinie 1 vom zentralen Busbahnhof in Ortsmitte. Nach nur wenigen Minuten Fahrzeit ist der Parkplatz erreicht. Nur ein paar Meter Richtung Gasthaus und Schilder weisen den Weg zum See. Das Besondere an dem See ist, daß er sehr zeitig im Herbst zufriert und das nicht, wie üblich, vom Rand, sondern von der Mitte. Im Prospekt wird der Frillensee als kältester See in Mitteleuropa bezeichnet. Vor dem Bau des Eisstadions in Inzell, wurde der See als Trainings- und Sportstätte des Inzeller Eislaufclubs genutzt.
    Der Weg, welcher gut ausgebaut ist, führt stetig bergan zum See. Hinweistafeln informieren über die Flora und Fauna, sowie die Entstehung des Gebietes. Angekommen am See führt ein Holzsteg über den versumpften Teil des Sees zur gegenüberliegenden Uferseite. Ein paar Bänke und ein Steg laden zum Rasten ein. Wer möchte, kann seine heißen Füße im Wasser abkühlen. Mehr nicht, denn Baden ist verboten.
    Auf dem weiteren Weg treffen wir auf ein Schild mit der Aufschrift "Steiner Alm 1067m". Zur der Alm scheint es nur ein guter Kilometer zu sein, was sich später als Irrtum erweisen sollte. Die 1067m sind die Höhenangabe über Meeresspiegel. Wie uns Wanderer verrieten, geht es noch ein gutes Stück bergauf und das auf einem schmalen Pfad, der meist gut begehbar ist. Da wir noch genug Zeit hatten, bevor der Bus uns wieder ins Dorf bringen sollte, machten wir uns auf den Weg. Von den 920m Seehöhe des Frillensee führte der Weg, der zumm Trampelpfad wurde in Serpentinen bis in eine Höhe von ca. 1200m. Von Alm war jedoch noch nichts zu sehen. Ein paar Meter auf einer Forststrasse und das nächste Schild wies Richtung Tal. Es ging mittels einer fest installierten Leiter über eine Weideumzäunung wieder auf schmalen und schmalsten Wegen abwärts. Hier gab es immer wieder Punkte, die einen weiten Blick über das Tal Richtung Bad Reichenhall/Piding freigaben. Das Läuten von Kuhglocken lies uns erahnen, daß die Alm wohl in der Nähe sein musste. Einige Minuten später konnten wir sie dann erblicken, die Stoaner Alm. Zeit zum Ausruhen und für ein leckeres Getränk. Der Rückweg war dann einfacher. Noch einmal ein paar Meter aufwärts und danach immer abwärts auf einer gut begehbaren Forststrasse bis zum Parkplatz.
    So war unser erster Ausflug nicht geplant. Gleich mal ungewohnte 16km im alpinen Gelände. Das gibt einen guten Muskelkater. Aber schön war's trotzdem!

  • Schönes Wanderwetter Adlgass - Restaurant und Forsthaus Das Tor zum Rundweg Gut begehbarer Waldweg ... ... direkt am Frillenseebach könnte mein Motto sein es geht weiter leicht aufwärts Frillensee - Holzsteg über das moorige Ufer Libellen, gibt's einige hier Wolkenspiegelung im Frillensee Füße kühlen Angenehm kühl letzter Blick zum Frillensee gemütlicher Aufstieg zur Steiner Alm beginnt Der Weg wird anspruchsvoller Wir sind noch richtig Jedes Hindernis wird genommen Herrliche Fernsicht Richtung Piding Ein Teil vom Hochstaufenmassiv Steiner Alm in Sicht Steiner Alm 01 Steiner Alm 02 Die haben Spaß Spiel mit mir neue Bekanntschaft leckeres Getränk Blick zurück zur Alm Der Rückweg beginnt wieder mit einem Aufstieg Forststraße zurück nach Adlgass FudaWogn

    Max Aicher Arena und Wasserfall Weißbach - 02.09.2026


  • Die Tour von gestern steckt uns noch in den Knochen. 600 Höhenmeter überwinden ist eben für Flachlandtiroler keine Kleinigkeit. Bisschen leichten Spaziergang, um die Muskeln zu lockern, muss doch drin sein.
    Aber, bevor wir uns auf den Weg machen, gibt es noch eine Stärkung im Lindlbauer Kaiserschmarn Cafe.
    Die Max Aicher Arena am anderen Ende von Inzell schien genau richtig. Gleich nebenan noch der Zwingsee. Das klingt nach einem gemütlichen Tag. Wie meist wurde aber mehr daraus.
    Die Arena haben wir dann auch ohne Anstrengungen erreicht. Von Weitem war immer wieder das helle Dach zu sehen. Aus der Nähe betrachtet, ist es schon ein imposanter Bau. Errichtet wurde die Arena in den 1960er Jahren und hat sich zu einem Bundeszentrum für den Eisschnelllaufsport entwickelt. Führungen werden nur donnerstags angeboten und heute ist Mittwoch - Pech gehabt. Der Zwingsee nebenan in ringsum eingezäunt - Privatgelände. Vermutlich wird er als Badesee genutzt, aber das Kassenhäuschen und der Eingang waren geschlossen.
    Der Weg hatte bis hierher keinerlei Schwierigkeiten gehabt und so entschlossen wir uns, noch etwas weiter zu spazieren. Es ging auch ganz gemütlich weiter. Mal direkt neben der Bundesstraße, mal etwas entfernter. Nach kurzer Zeit sahen wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite das ehemalige Gasthaus Zwing. Unser Weg gabelte sich hier. Links wiesen die Schilder zum Falkensee, rechts zu den Wasserfällen Weißbach. Da es zu den Wasserfällen kürzer war, nehmen wir diese Richtung. Zu den Wasserfällen führte der Weg unter der Bundesstraße durch und wurde dann zu einem Waldweg. Von Weitem, war das Rauschen des Wassers zu hören. Um direkt an den Wasserfall zu gelangen, führen 67 teilweise naturbelassene Stufen nach unten und dann wieder hoch. Aber erst einmal runter, umsehen und natürlich das Wasser testen.
    Auf dem gleichen Weg ging es wieder zurück zum Camping. Montag und Dienstag versorgt dort der "FudaWogn von Michi und Franz" die Camper. Diese Woche auch Mittwoch. Für ein leckeres Getränk und Kuchen haben wir einen kurzen Stopp eingelegt. Ein paar Wandertipps gab's noch gratis.

  • Das Lindlbauer Kaiserschmarn Cafe Lecker Kaiserschmarn Eisstadion 1 Eisstadion 2 Zwingsee bisschen in die Jahre gekommen, funktioniert aber Breiter Wanderweg an der Bundesstraße nach Bad Reichenhall Und schon an den Wasserfällen Muss ich mir ganz nah ansehen Bisschen kaltes Wasser gefällig? Vorsicht, bei glatten Steinen! 67 Stufen runter und wieder hoch bald oben Die hat unseren Weg gekreuzt Zurück in Inzell

    Kalorienrunde mit Abstecher ins Inzeller Filzen und Kesselalm - 03.09.2026


  • Unseren Gelenken ist immer noch die Wanderung zur Steiner Alm anzumerken. Es gibt also eine weitere Talrunde. Bei der Durchsicht der Vorschläge ist uns die Kalorienrunde aufgefallen. Die tangiert auch die Runde durch das Inzeller Moor, den Inzeller Filzen. Das sollte machbar sein.
    Die Beschreibung der Wanderung beginnt wieder im Ort. Es geht durch ein paar kleine Straßen und dann weiter an der Roten Traun entlang. Die Kalorienrunde biegt an einer Wegkreuzung nach links ab. Rechts geht's ins Moor. Der Moorweg ist ein ganz normaler Wanderweg - meistens. Rechts und links liegen die Moorwiesen. Am Aussichtsturm erfahren wir auf Schautafeln etwas über das Moor und seine Bewohner. Um später wieder auf die Kalorienrunde zu stoßen, biegen wir bei der nächsten Gelegenheit nach links ab. Hier findet man die Möglichkeit, selbst Moor zu stechen. Das sah uns aber zu schlammig aus und wir haben lieber verzichtet. Über einen Holzsteg gelangen wir zur Ruhebank, die zu einer Pause in der Sonne einläd. An der Kreuzung geht es wieder nach links und nach ein paar hundert Meter, treffen wir auf den Kalorienweg.
    Warum der Name Kalorienrunde? Es gab weder was zur Kalorienaufnahme, noch zur -abnahme. An der ganzen Strecke waren wohl Schilder angebracht gewesen, die veranschaulichen sollten, wieviel Kalorien verbraucht wurden. Leider haben wirkein Schild entdecken können. Dafür war es aber eine gemütlich und nicht besonders anstrengende Runde. Bis zur Kesselalm steigt der Weg immer leicht an. Auf der Kesselalm haben wir uns dann eine Pause gegönnt. Zurück führt der Weg leicht abwärts bis in die Nähe der Max Aicher Arena. Von dort ist es kein Problem mehr bis zum Campingplatz.

  • entlang der Roten Traun Abstecher ins Moor Moorwiese mit Wassertümpel Wer war das? Ach, der wohnt auch im Moor Erika, wächst hier viel Selber Torf stechen? besser den Holzsteg nutzen Pause auf der Ruhebank Der macht's im Tümpel Spaß Moorhütte Alte Wasserleitungsrohre aus Holz Rollt nicht weg! Sind wir so weit gelaufen? Ah, Kalorien auf der Weide im Garten und im Gehege Gib mir mein Futter! Schickes Bauernhaus Bayrische Begrüßung Kessel Alm Endlich Pause Schöne Fernsicht aber so - viel besser dicke Tür für ein ruhiges Örtchen Die Sonne verschleiert sich kleiner versteckter Bungalow Kultur am Abend

    Bad Reichenhall - 04.09.2026


  • Ein Ausflug nach Berchtesgaden/Königsee, erscheint uns mit den Öffentlichen doch zu umständlich. Und zum Abtakeln des WoMo sind wir zu faul. So war die Entscheidung für Bad Reichenhall schnell gefallen. Der Bus fährt im Stundentakt ohne umsteigen, bestens.
    Dort angekommen, stand die Frage wohin wir gehen. Richtung Königlichen Kurgarten erschien uns die beste Variante. Dort sind wir vom prächtigen Gradierbau empfangen worden. Einige Bereiche des Parks waren wegen Umbauten gesperrt. Trotzdem ein sehenswertes Areal. Besonders imponierten uns die riesigen Blüten der Hibiskuspflanzen. Die Fußgängerzone war dann auch nicht mehr weit. Zu finden waren die üblichen Modeketten, aber dazwischen auch einige Läden mit regionalen Angeboten. Bei Gössl gibt es reichlich Trachten zur Auswahl. Der Preis ist auch nicht zu verachten. Weitere Highlights sind die Confiserie Reber (absolut zu empfehlen) oder das Bürgerbräu neben dem Rathaus. Am Besten, in Ruhe die Bilder ansehen.

  • Casino Gradierbau Kurgarten 01 Kurgarten 02 Riesige Hibiskusblüten erwischt, trotz der Blüte Hier gibt's was zu kaufen. offener Abfluß, aber sauber Confiserie Reber - Mozart Kugeln Wolfgang A. mit Constanze In der Confeserie 01 In der Confeserie 02 In der Confeserie 03 In der Confeserie 04 Hier hängen die Kugeln sogar im Baum lecker Kaffee Eisbecher mit Champagnereis - noch leckerer Flur im Cafe Passt? Rathaus toll gestaltete Fassade 01 toll gestaltete Fassade 02 Saalach mit Staustufe Saalachbrücke mit historischer Leuchte Salzwerk Bürgerbräu Leitspruch des Tages Gute Nacht!

    Rund um den Falkenstein - 05.09.2026


  • Zum Abschluß der Woche nur nicht überanstrengen! Die Jungs vom FudaWogn haben die Runde um den Falkenstein als idealen Wanderweg empfohlen. Ganz nebenbei kommt man auch bei ihren Standplatz am Wochenende vorbei.
    Leider hat sich die Sonne nur ganz wenig gezeigt. Ein kleiner Schauer hat ab und zu für etwas Abkühlung gesorgt. Die Falkensteinrunde ist ein gut ausgebauter und beschilderter Wanderweg, der sogar im Winter von Schnee geräumt wird. Wir haben den Weg so begonnen, daß wir zuerst am Krottensee und später am Falkensee vorbei kommen. Der Krottensee hat seinen Namen von den Kröten erhalten, die dort leben. Rings um den See zieht sich ein mehrere Meter breiter Moorstreifen. Direkt bis ans Ufer kann man wegen des Moores nicht. In der Gegend um den See stehen Hinweisschilder, die vor Kreuzottern waren. Gesehen haben wir keine. Zurück auf dem Hauptweg führt er uns durch einen dichten Wald zum Falkensee, dessen Ufer meist dicht bewachsen ist. Ein Steg führt auf eine kleine Plattform. Nach ungefähr 3/4 der Runde waren wir dann auch beim FudaWogn. Franz empfahl uns noch einen Abstecher zum Gletschergarten und zur Himmelsleiter. Der Gletschergarten besteht aus absolut glatt geschliffenen Felsen aus der letzten Eiszeit. Mit einem Garten im eigentlichen Sinn hat es wenig zu tun. Die Himmelsleiter besteht aus 515 Stufen die neben einer alten Soleleitung (erste Pipeline der Welt) gebaut wurden. Nicht mehr alle Abschnitte sind begehbar. Mit den Abstechern war dann aus einer gemütlichen 7 km Runde, eine etwas größere Wanderung geworden.

  • Falkenstein Es klappert die Mühle - heute quietscht sie Kneipp-Bankerl Heute nicht - zu kalt robuste Holzbrücke Ob wir welche sehen? Krottensee weiter auf festen Wegen Falkensee in Sicht Falkensee 01 Falkensee 02 Eine Insel im Bach endlich Pause mit Essen und Trinken Alpenvielchen in natürlicher Umgebung ein Teil der Himmelsleiter neben der Soleleitung Sole-Zwischenspeicher im Zwischenspeicher wieder schöner Fernblick Ich mag nicht mehr! Gletschergarten 01 Gletschergarten 02 Heute nicht zum Wasserfall Gute Nacht und Tschüß Inzell